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In CRM-Software investieren – nicht trotz, sondern gerade wegen der Wirtschaftskrise

>>von Christian Rusche

Wirtschaftskrise, wohin man schaut. Die einschlägigen Zahlen zeigen: während die Privathaushalte nach wie vor kauffreudig sind, ist die Wirtschaftskrise in vielen Unternehmen tatsächlich angekommen und wirkt sich unmittelbar auf die Anschaffungsneigung aus (Ausblick auf das Verbraucherverhalten im Jahr 2009).

Da wird es umso schwieriger, neue Kunden zu gewinnen und umso wichtiger, bestehende Kunden an das Unternehmen zu binden. Ein einfach zu bedienendes und flott arbeitendes CRM-Tool ist dabei unerlässlich.


Fünf gute Gründe gerade jetzt in die Kundenbeziehungspflege zu investieren

Experten prognostizieren für das Jahr 2009 einstimmig sinkende IT-Budgets. Das Marktforschungsinstitut IDC (IDC-Prognose für 2009) etwa geht in einer aktuellen Prognose davon aus, dass der globale IT-Markt im Jahr 2009 nur noch mit halber Kraft oder gar noch langsamer wachsen wird.
magazin_2062_01Dennoch sind sich die Auguren ebenso einig darin, dass weiterhin in Technologien und Werkzeuge investiert werden wird, die konkrete Gewinne versprechen "Man könnte zwar meinen, dass Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen die Köpfe einziehen und sich mit IT-Ausgaben zurückhalten, doch in Bereichen, wo klare Nutzeneffekte und Vorteile zu erzielen sind, wird weiter Geld ausgegeben", meint Frank Gens, Senior Vice President und Chefanalyst von IDC. Und auch Gartner hat in einer aktuellen Umfrage unter 1.500 CIOs weltweit herausgefunden (Gartner EXP Worldwide Survey), dass die Ausgaben für Unternehmens-IT insgesamt zwar stagnieren bis schrumpfen. Dennoch wird im Jahr 2009 weiterhin Geld für Technologien ausgegeben, die Unternehmen helfen, Geld zu sparen. Customer Relationship Management (CRM) ist so eine Technologie.

Investierten bislang vor allem Großunternehmen in diese Kundenbindungswerkzeuge, ist das Thema CRM nun auch im Mittelstand angekommen. CRM ist kein Nice-to-Have. Es ist essenziell. Kunden – ganz gleich ob Neu- oder Bestandskunden – müssen heute gezielter denn je angegangen und betreut werden. Wohl den Unternehmen, die auf ein cleveres und einfach zu bedienendes Software-Tool für das Kundenbeziehungsmanagement setzen können. Denn CRM-Systeme haben entscheidende Vorteile.

1. Gebündeltes Wissen

Moderne Customer Relationship Management Tools bündeln alle Kommunikationsvorgänge mit einem Kunden zu so genannten Fällen, ganz gleich, über welchen Kanal – etwa E-Mail, Fax oder Telefon – diese Vorgänge abgewickelt wurden. Unabhängig davon, welche Art von Beratungsmodell ein Unternehmen verfolgt, beispielsweise die personenbezogene Beratung in einer Bank oder das zufallsgebundene Consulting in einem Call Center, der jeweilige Mitarbeiter hat stets den aktuellen Status Quo des Kunden im Blick. Das reduziert den Stress und die Einarbeitungszeit beim Mitarbeiter und hält das Wissen über einen Kunden im Unternehmen.

2. Maßgeschneiderte Kundenansprache

CRM-Tools durchsuchen die Kundendaten ständig nach Mustern, was die Ideenfindung für Marketing und Vertrieb vereinfacht. Denn Menschen wollen individuell angesprochen werden. So interessieren sich Kunden, die bisher vorwiegend historische Romane bei einem Buchversand bestellt haben möglicherweise eher für Fantasy-Romane als für Gerichtsthriller. Daher steigt die Nachfrage nach Analysedaten – eigentlich die Domäne der Business Intelligence Lösungen. Analytische Tools von BI-Lösungen und operative Werkzeuge des klassischen CRM verschmelzen mehr und mehr.

Davon profitiert auch der Vertrieb: Mit einem intelligenten CRM-System lassen sich nicht nur die wichtigsten Daten eines potenziellen Käufers erfassen, sondern auch die eigene Positionierung sowie der Einfluss von Konkurrenten auf den Käufer und die Verkaufschance. Anhand dieser Angaben erstellt das CRM automatisch eine SWOT-Analyse mit deren Hilfe Schwächen und Gefahren umschifft und Stärken und Chancen gezielt genutzt werden können.

3. Totale Vernetzung

Die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen eines Unternehmens ist mit einem professionellen Kundenbeziehungsmanagement auf allen Ebenen vernetzt. Die Unternehmensbereiche sind sowohl über die CRM-Software als auch über Software-Schnittstellen eng miteinander verbunden und arbeiten Hand in Hand. So bleiben etwa Marketing und Verkauf über gegenseitige Review-Prozesse auf dem Laufenden über die Arbeit der jeweils anderen Abteilung. Die Kommunikation via Ticketing-Modell erleichtert die Abstimmung. Dabei werden eingehende Anliegen oder Aufträge auf einem so genannten Ticket erfasst, durch die jeweiligen Abteilungen geschleust und bis zum Schluss abgearbeitet. Die Fehleranfällige und zeitraubende Kommunikation zwischen Abteilungen via Telefon oder E-Mail entfällt.

Darüber hinaus ist eine Verbindung von CRM-Tool, Warenwirtschafts- und Materialflusssystem sowie Buchhaltungs-Software machbar. Im Verkauf erzielte Bestellungen können dadurch unkompliziert und papierlos direkt an Lager und Logistik weitergegeben, dort kommissioniert und automatisch an die Buchhaltung weitergeleitet werden, die umgehend die zugehörige Rechnung erstellt. Produktlieferung und Rechnung gehen binnen weniger Stunden auf die Reise zum Kunden.

4. Optimierte Prozesse

Moderne Customer Relationship Management-Systeme bieten dank verwendeter relationaler Datenbanktechnologie nahezu unerschöpfliche Verknüpfungsmöglichkeiten. Klingt nach komplizierten Abfragebefehlen. Die Bedienung ist dank grafischer Benutzeroberfläche und Anlehnung an die Microsoft Produkte mittlerweile aber meist kinderleicht. IT-Verantwortliche können in der Regel zudem aus einem Pool voreingestellter Schritte, die für ihr Unternehmen wichtigsten Arbeitsprozesse zusammenstellen, zum Beispiel den Vorgang "Karte verloren" in einem Call Center für Kreditkarten. Die Mitarbeiter werden anhand dieser Prozesse durch das Programm geleitet. Wartezeiten für den Kunden beschränken sich auf ein Minimum. Die Prozesse erfolgen vollständig standardisiert, was zeitintensive Nachfragen von Agenten reduziert und das Reporting am Schluss erleichtert.

Darüber hinaus lassen sich flexible Reaktionskanäle festlegen. Per E-Mail, Fax, Brief, Web-Formular oder Telefon eingehende Anliegen sollten entsprechend dem Kundenwunsch per E-Mail, Telefon, Fax oder Brief beantwortet werden. Ende-zu-Ende-Prozessmanagement lautet das Stichwort.

5. Bezahlbarer Luxus

Trotz alledem: CRM muss nicht teuer sein. Modular aufgebaute Standardpakete, die nach dem Bedarf des Kunden angepasst werden, machen es möglich. Schlanke und einfach zu wartende Technologien und Konzepte wie Service-orientierte Architekturen (SOA) tun ihr übriges und halten die Unterhaltskosten überschaubar.

Ein weiterer Punkt, der bei der Kalkulation der Anschaffungskosten beachtet werden sollte, ist die Einarbeitungszeit. Dank intuitiver Benutzeroberflächen und automatischer Prozesssteuerungen können bei manchen CRM-Tools Mitarbeiter bereits nach einem Tag Schulung aus dem Vollen schöpfen. Support-Kosten vom Hersteller bleiben damit überschaubar.

Christian Rusche
Autoreninfo:

Christian Rusche (36) ist Geschäftsführer der BSI Business Systems Integration AG. Rusche studierte Physik und begann vor zwölf Jahren als Praktikant bei BSI. Er arbeitete als Entwickler und erfand und patentierte das Produkt „Scout". Später verantwortete Rusche bei BSI die Produktentwicklung und internationale Projekte. Seine Schwerpunkte heute sind CRM und Ergonomie und Firmen-Werte.

Die CRM-Lösung „BSI CRM" überzeugte bisher Unternehmen wie APG, Commerzbank, Hermes Logistik, Holcim, PostFinance, PricewaterhouseCoopers, Roche, Schweizerische Post und Viseca. BSI ist auf Dienstleistungen Systemintegration, Software-Entwicklung, Beratung und Support spezialisiert. Dank Service Oriented Architecture lassen sich die Lösungen in jedem IT-Umfeld integrieren.

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